Wir sind nur wirkungsvoll durch euch, denn ihr macht diesen Ort mit uns zur
queeren Utopie!

Ein sicherer Ort. So sicher wie möglich.
Für uns alle:
Das wünschen wir uns für euch zu sein. Wir orientieren uns an dem Konzept Braver Space. Ein Braver Space ist ein von Spaceholdern moderierter Raum, der durch die Förderung von Mut und Selbstreflexion tiefere und herausfordernde Gespräche über Themen der sozialen Gerechtigkeit, Ungleichheit und Marginalisierung ermöglicht.
Im Gegensatz zu Safer Spaces, die primär Unbehagen reduzieren wollen, erkennen Braver Spaces an, dass Unbehagen ein Teil des persönlichen Wachstums und Lernprozesses ist.
Das Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen bereit sind, Schwächen zu zeigen, sich verletzlich zu machen und sich selbst sowie anderen mit Neugierde und Respekt zu begegnen, um gemeinsam Veränderungen voranzutreiben.
Dabei spielt ihr eine ganz entscheidene Rolle, damit das gelingt. Lasst euer Ego draußen, reflektiert über eure Privilegien, begegnet Menschen unvoreingenommen und sprecht offen an, wenn euch etwas Unbehagen verschafft.
Es geht nicht darum fehlerfrei zu sein und du musst auch nicht mit Angst etwas falsch zu machen in unseren Räumen sein. Sei aber offen dazulernen zu wollen, falls du auf etwas hingewiesen wirst oder korrigiert wirst.
Jede Art von Diskriminierung ist bei uns unerwünscht.
Auf allen Veranstaltungen gibt es sichtbare Awareness Personen (Regenbogen Armbinde) die du jederzeit ansprechen kannst, wenn du mit etwas discomfort empfindest.
Selbstverständlich sind wir auch im Nachgang zu Veranstaltungen für dich erreichbar. Du kannst uns jederzeit mitteilen, wenn dich noch etwas bewegt.
Sei darüber hinaus bitte achtsam mit unserem Raum, räume hinter dir auf, gehe sorgsam mit den Gegenständen um und beteilige dich gerne an Mitbring-Buffets oder Eventorganisation.
Bei uns gibt es immer die Möglichkeit einen Sozialtarif auf Veranstaltungen in Anspruch zu nehmen. Geld soll kein limitierender Faktor sein im Zugang zu BIldung und Sicherheit. Sprich uns dann bitte an, der Webshop bietet diese Option nicht. Du musst dich nicht rechtfertigen, warum du einen Sozialtarif in Anspruch nehmen möchtest. Wir vertrauen darauf, dass das nicht ausgenutzt wird.
Soldiarisch finanzierte Community Events leben davon, dass du ehrlich entscheidest wie viel du zahlst, Überschüsse gehen in die Finanzierung der Sozialtarife.
Das hier ist nicht einfach nur ein Laden der Brötchen finanzieren muss (auch), es ist ein Lebenstraum, der Wunsch nach mehr queerer Utopie, nach Gemeinschaft, Sicherheit und Sichtbarkeit.
Wenn du uns dabei durch eine Spende unterstützen möchtest, freuen wir uns sehr! Du kannst uns auch mit einer regelmäßigen monatlichen Zahlung unterstützen in unserem Abo-Modell. Der Link zu unserem Paypal:



Lecia (keine)
Inhaber*in, Dozent*in
Shibari Instructor*in, Paar-, und Sexualberater*in, Conscious Kink Instructor*in, Veranstaltungsorganisation

Victoria (she/it)
Dozent*in
Shibari Instructor*in, Conscious Kink Instructor*in, Veranstaltungsorganisation, Diskriminierungsbeauftragte*r

Jörg (he/him)
Dozent*in
Shibari Instructor*in, Conscious Kink Instructor*in, Veranstaltungsorganisation

Anuschka (she/her)
Dozent*in, Moderator*in
Sportwissenschaftliche Formate, Shibari Instructor*in, Moderation von Veranstaltungen

Alex(ander) (he/him) & Mel(anie) (she/her)
Hausheld*in
Foto-, und Videograf*in, Veranstaltungsorganisation

Unsere Geschichte:
Alles begann am 9. Oktober 2014, als Jörg und Lecia eine kleine Runde Freund*innen in einem Event-Keller im Kölner Eigelstein-Viertel zum ersten Shibari-Abend einluden.
Eigentlich war es nur als privater Austausch unter Gleichgesinnten gedacht – doch schon bald sprach es sich herum. Immer mehr Menschen wollten lernen, spüren, erleben. So entstand ganz spontan die „Seilgruppe Köln“ – ganz ohne Plan, einfach aus Leidenschaft.
Nach kurzer Zeit gaben wir uns einen neuen Namen: Fushichō – japanisch für „unsterblicher Vogel“. Wie der Phönix steht er für Wiedergeburt, Wandel und die Kraft, immer wieder neu zu entstehen. Genau das fühlte sich für uns richtig an.
Aus dem Wohnzimmer wurde ein kleines Dojo, aus Workshops wurden Bühnenshows. Wir standen auf großen Messen, luden internationale Lehrende nach Köln ein und reisten selbst quer durch Europa, um zu lernen und zu wachsen.
Fushichō wuchs – mit jeder Begegnung, jedem Knoten, jeder Erfahrung.
Mit der Zeit erweiterten wir unseren Fokus: Neben Shibari begannen wir, auch über Polyamorie, alternative Beziehungsformen und achtsame Körperarbeit zu lehren und zu beraten. So wurde aus Fushichō schließlich Fushichō – Body and Mind Work.
Unser Team wuchs, neue Perspektiven und Ideen kamen dazu – und damit auch der Traum, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen sich sicher, frei und verbunden fühlen können. Einen Raum für Wachstum – körperlich und seelisch.
2024 feierten wir unser 10-jähriges Jubiläum im Club Bollwerk – ein rauschendes Fest voller Dankbarkeit für unsere große, starke, bunte Community.
Und wir bleiben in Bewegung: Seit Anfang an stehen wir für Diversität, Queerness und Community. Mit Queertopia wagen wir 2026 den nächsten Schritt – ein offenes, lebendiges Studio in Köln, das queeres Leben feiert und Raum für Begegnung, Lernen und Sein bietet.
Fushichō – aus Leidenschaft geboren, von der Community getragen, immer wieder neu entflammt.
Code of Conduct
Anti-Abuse Policy
In unserem Studio verfahren wir nach den Standards dieses Farb-Codes um Konsensverletzungen bestmöglich zu vermeiden, oder im Fall der Fälle damit umzugehen. Über den Link Button kann das Dokument in Originalgröße aufgerufen werden.

Hausordnung
Die nachfolgenden Regeln gelten in unserem Studio:
1. Grundprinzipien
Respekt & Achtsamkeit: Wir begegnen einander auf Augenhöhe – mit Respekt, Rücksicht und Offenheit.
Braver Space: Queertopia ist ein Schutzraum für FLINTA*, LGBTQIA+, BIPoC und andere marginalisierte Gruppen. Diskriminierung, Grenzüberschreitungen und herabwürdigendes Verhalten haben hier keinen Platz.
Selbstreflexion & Verantwortung: Wir lernen gemeinsam. Fehler können passieren – wir gehen respektvoll mit Kritik um und übernehmen Verantwortung für unser Handeln.
2. Verhalten im Studio
Sprache & Pronomen: Bitte respektiere die Namen und Pronomen aller Personen. Frag nach, wenn du unsicher bist.
Zustimmung ist zentral: Körperkontakt (auch in kreativen oder performativen Kontexten) erfolgt nur nach expliziter Zustimmung.
Ruhezonen bleiben ruhig: Räume, die als Rückzugsorte gekennzeichnet sind, dienen der Erholung – bitte verhalte dich dort ruhig und respektvoll.
3. Nutzung der Räume
Sauberkeit & Ordnung: Alle benutzen den Raum gemeinsam – hinterlasse ihn so, wie du ihn vorfinden möchtest.
Materialien & Technik: Gehe sorgfältig mit Einrichtung, Technik und Materialien um. Schäden oder Defekte bitte umgehend melden.
Eigene Gegenstände: Persönliche Dinge bitte wieder mitnehmen. Liegengebliebenes wird maximal 4 Wochen aufbewahrt.
4. Veranstaltungen & Workshops
Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme an Veranstaltungen setzt die Anerkennung dieser Hausordnung voraus.
Zugänglichkeit: Gib bitte Rückmeldung, wenn du Barrieren wahrnimmst – wir arbeiten kontinuierlich an mehr Inklusion.
Fotografie & Dokumentation: Keine Aufnahmen ohne vorherige Zustimmung aller Abgebildeten.
5. Kein Platz für Diskriminierung
Folgendes Verhalten führt zum sofortigen Ausschluss aus dem Raum:
- Rassismus, Sexismus, Transfeindlichkeit, Ableismus, Klassismus, Antisemitismus oder andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
- Gewaltandrohung oder gewalttätiges Verhalten
- Belästigung oder Stalking
6. Awareness
Wir arbeiten mit einem Awareness-Konzept:
Es gibt geschulte Ansprechpersonen, an die du dich bei Übergriffen, Unwohlsein oder Grenzverletzungen wenden kannst.
Melde dich auch anonym per E-Mail, falls du etwas mitteilen möchtest.
7. Konsum & Hausrecht
Rauschmittel: Kein Konsum harter Drogen im Studio. Alkohol nur in Absprache bei Events.
Hausrecht: Das Team von Queertopia behält sich das Recht vor, Personen bei Verstößen gegen die Hausordnung auszuschließen.
8. Gemeinsam für Queertopia
Dieses Studio lebt vom Miteinander. Wir gestalten Queertopia gemeinsam – mit Kreativität, Respekt und Fürsorge füreinander.
Wenn du Feedback oder Ergänzungsvorschläge hast: Sprich uns an – Queertopia ist ein wachsender Raum, der sich mit euch weiterentwickelt.
